Wirtschaftstreuhänder - Zweigstelle

Allgemeine Informationen

Die Errichtung einer Zweigstelle ist der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer unverzüglich zu melden.

Die Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer hat die Errichtung einer Zweigstelle binnen vier Wochen nach erfolgter Meldung mit Bescheid zu untersagen, wenn die Voraussetzung gemäß § 74 Abs 2 Wirtschaftstreuhandberufsgesetz 2017 (WTBG 2017) nicht erfüllt ist.

Die Ausübung wirtschaftstreuhänderischer Tätigkeiten in einer Zweigstelle ist von der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer mit Bescheid zu untersagen, wenn die Voraussetzung gemäß § 74 Abs 2 Wirtschaftstreuhandberufsgesetz 2017 (WTBG 2017) nicht erfüllt oder weggefallen ist.

Fristen

Die Errichtung einer Zweigstelle ist der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer unverzüglich (d.h. binnen drei Tagen) zu melden.

Die Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer muss die Errichtung vier Wochen nach erfolgter Meldung untersagen, wenn die Voraussetzung gemäß § 74 Abs 2 Wirtschaftstreuhandberufsgesetz 2017 (WTBG 2017) nicht erfüllt ist.

Rechtsgrundlagen

§ 74 Abs 2, 3 und 5 Wirtschaftstreuhandberufsgesetz 2017 (WTBG 2017)

Voraussetzungen

Berufsberechtigte sind berechtigt, Zweigstellen zu errichten. Voraussetzung für die Errichtung einer Zweigstelle ist die Übertragung der Leitung der Zweigstelle an eine Person mit aufrechter Berufsbefugnis nach dem Wirtschaftstreuhandberufsgesetz, die  jene Berufsberechtigung besitzt, die für die in der Zweigstelle ausgeübten Tätigkeiten erforderlich ist. Liegt diese Voraussetzung nicht vor, muss die Ausübung der wirtschaftstreuhänderischen Tätigkeit in einer Zweigstelle untersagt werden. Eine Berufsberechtigte/ein Berufsberechtigter darf höchstens vier Zweigstellenleitungen übernehmen und ausüben.

Bei Fehlen der Voraussetzungen gemäß § 74 Abs 2 Wirtschaftstreuhandberufsgesetz 2017 (WTBG 2017) untersagt die Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer die Errichtung einer Zweigstelle.

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