Ausnahmebewilligung vom Bauverbot (Landesstraßen)

Allgemeine Information

Außerhalb der Ortsgebiete (§ 6 Abs 2) dürfen gemäß § 47 des Kärntner Straßengesetzes bei Landes-, Bezirks- und Eisenbahnzufahrtsstraßen innerhalb einer Entfernung von 15 m vom Straßenrand bauliche Anlagen gemäß § 6 lit a und b sowie § 7 Abs 1 - ausgenommen lit b bis d und o - der Kärntner Bauordnung 1996 und sonstige Anlagen jeder Art wie Anschüttungen, Düngerstätten, Düngergruben, Einfriedungen, private Parkplätze oder Leitungen weder errichtet noch geändert werden. Die Straßenbehörde hat auf Antrag Ausnahmen zu bewilligen, soweit durch diese Ausnahmen Rücksichten auf den Bestand der Straßenanlage und des Straßenbildes, Verkehrsrücksichten sowie Rücksichten auf die künftige Verkehrsentwicklung nicht beeinträchtigt werden.

Zuständige Stelle

Detailinformation

Die Anträge sind im Wege der Baubehörde I. Instanz (Bürgermeister) einzubringen. Der Bauwerber hat somit den Antrag beim zuständigen Gemeindeamt einzubringen und den Straßenzug, an dem das Bauvorhaben zu liegen kommt, zu bezeichnen.

Dem Antrag sind die zur Beurteilung des Vorhabens erforderlichen Unterlagen (Baupläne, Lagepläne, Baubeschreibungen) in dreifacher Ausfertigung anzuschließen. Die Unterlagen müssen ISd baurechtlichen Bestimmungen von einem zur Erstellung solcher Unterlagen Berechtigten (Planverfasser, Bauführer) und von dem (den) Bauwerber(n) unterfertigt sein.


Kosten:

§§ 59 Abs 1, 74 bis 78 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991
Landesverwaltungsabgabenverordnung 2006
Landeskommissionsgebührenverordnung 1994
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