Kärntner Landesarchiv - Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen

Allgemeine Information

Der Direktor darf nach Maßgabe des Stellenplanes Bedienstete in ein privatrechtliches Arbeitsverhältnis zur Anstalt aufnehmen. Vor der Aufnahme ist die Stelle öffentlich auszuschreiben. Für die Ausschreibung sind die Bestimmungen des 2. Abschnittes des Kärntner Objektivierungsgesetzes sinngemäß anzuwenden (§ 22 Abs 2 Kärntner Landesarchivgesetz).
Das Kärntner Berufsqualifikationen-Anerkennungsgesetz gilt für alle Staatsangehörigen eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, die als Selbstständige oder Arbeitnehmer einen in Kärnten landesgesetzlich geregelten Beruf aufgrund einer in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union erworbenen Berufsqualifikation im Rahmen der Niederlassungs- oder Dienstleistungsfreiheit ausüben wollen. Der Verfahrensablauf und die inhaltlichen Regelungen hinsichtlich der Anerkennung von Berufsqualifikationen richten sich nach den Bestimmungen des K-BQAG, insbesondere in Zusammenhang mit den jeweiligen Erfordernissen bzw. der jeweils erforderlichen Befähigungsnachweise und Qualifikationen. Detaillierte Informationen finden sich im K-BQAG.


Detailliertere Informationen finden sich in:

  • Kärntner Landesarchivgesetz (K-LAG), StF: LGBl. Nr. 40/1997 idgF
  • Kärntner Objektivierungsgesetz (K-OG) StF: LGBl Nr. 98/1992 idgF
  • Kärntner Berufsqualifikationen-Anerkennungsgesetz -(K-BQAG) StF: LGBl. Nr. 98/1992 idgF
Hinsichtlich der Bestellung des Direktors siehe näher § 19 des K-LAG. Es wird hinsichtlich der Anstellungsverträge von Leitungsorganen auch auf die Bestimmungen des Kärntner Stellenbesetzungsgesetz - K-StBesG - StF: LGBl. Nr. 12/2018) sowie der Kärntner Vertragsschablonenverordnung- K-VSV, StF: LGBl. Nr. 54/2018 hingewiesen.

Erforderliche Unterlagen

Diese sind zum Teil jeweils abhängig von der betroffenen Stelle bzw. erforderlichen Qualifikation:

Hinsichtlich der Vorlage von Zeugnissen: Die Erfüllung der Anstellungserfordernisse laut Ausschreibung ist mit geeigneten Nachweisen (zumindest in Kopie hins. des Objektivierungsverfahrens) zu belegen.
Dazu gehören: Abschlusszeugnisse
Reifeprüfungszeugnisse
Promotions- und Sponsionsurkunden
Diplome usw.
Angabe der einschlägigen Weiterbildung im erlernten Beruf bzw. zusätzlich erworbene Kenntnisse (z.B.Sprachkenntnisse, EDV-Kenntnisse usw.)

Fristen

Vor der Aufnahme von Bediensteten in ein privatrechtliches Arbeitsverhältnis zur Anstalt ist die Stelle öffentlich auszuschreiben (§ 22 Abs 4 K-LAG)

Kosten

Der Ersatz allfälliger Reisekosten oder Aufwendungen im Hinblick auf die Teilnahme von Bewerbungsverfahren ist nicht vorgesehen.

Rechtsgrundlagen

insbesondere

  • Kärntner Landesarchivgesetz (K-LAG), StF: LGBl. Nr. 40/1997 idgF
  • Kärntner Objektivierungsgesetz (K-OG) StF: LGBl Nr. 98/1992 idgF
  • Kärntner Berufsqualifikationen-Anerkennungsgesetz - K-BQAG) StF: LGBl. Nr. 98/1992 idgF

Verfahrensverlauf

Der Verfahrensablauf hins. des Kärntner Objektivierungsgesetzes (sinngemäße Anwendung des 2. Abschnittes des Kärntner Objektivierungsgesetzes): Es erfolgt grundsätzlich die Durchführung eines objektivierten Auswahlverfahrens. Die Bewertung jedes Verfahrensschrittes des Objektivierungsverfahrens erfolgt durch Gutachter. Die Gutachter haben – und zwar jeder für sich – die Leistungen der Bewerber bei den einzelnen Verfahrensschritten des Objektivierungsverfahrens zu bewerten. Detaillierte Informationen finden sich im K-OG.

Der Verfahrensablauf und die inhaltlichen Regelungen hinsichtlich der Anerkennung von Berufsqualifikationen richten sich nach den Bestimmungen des K-BQAG, insbesondere in Zusammenhang mit den jeweiligen Erfordernissen bzw. der jeweils erforderlichen Befähigungsnachweise und Qualifikationen. Detaillierte Informationen finden sich im K-BQAG.


Erledigungsdauer:
Für die Ausschreibung nach § 22 K-LAG (Aufnahme in ein privatrechtliches Arbeitsverhältnis) sind die Bestimmungen des 2. Abschnittes des Kärntner Objektivierungsgesetzes sinngemäß anzuwenden. Die Frist für die Übermittlung einer Bewerbung ist mit mindestens zwei Wochen festzusetzen (§ 5 Kärntner Objektivierungsgesetz).

Voraussetzungen

Nach § 5 des K-OG (sinngemäße Anwendung) hat die Ausschreibung jedenfalls folgende Inhalte enthalten:

  1. die Aufnahme- oder Ernennungserfordernisse nach den dienstrechtlichen Bestimmungen;
  2. die vorgesehene Beschäftigungsart und erforderlichenfalls eine Aufgabenbeschreibung;
  3. die vom Bewerber zum Nachweis der Erfüllung der Aufnahme- oder Ernennungserfordernisse beizubringenden Unterlagen;
  4. die vorgesehene Entlohnung;
  5. einen Hinweis auf den Inhalt nach Abs 3 (wonach Bewerber, die die Bedingungen der Ausschreibung nach Abs 1 lit. a oder sonstige in der Ausschreibung als verpflichtend angeführte Voraussetzungen nicht erfüllen oder die erforderlichen Unterlagen nicht beibringen, in das Objektivierungsverfahren nicht einzubeziehen sind. Ob die österreichische Staatsbürgerschaft Voraussetzung für die Bewerbung um die Aufnahme in den Landesdienst ist, richtet sich nach den Dienstrechtsgesetzen.
Der Verfahrensablauf und die inhaltlichen Regelungen hinsichtlich der Anerkennung von Berufsqualifikationen richten sich nach den Bestimmungen des K-BQAG, insbesondere in Zusammenhang mit den jeweiligen Erfordernissen bzw. der jeweils erforderlichen Befähigungsnachweise und Qualifikationen. Detaillierte Informationen finden sich im K-BQAG.

Zuständige Stelle

Aufnahme in ein privatrechtliches Arbeitsverhältnis zur Anstalt nach § 22 K-LAG:

Kärntner Landesarchiv
St. Ruprechter Straße 7
9021 Klagenfurt am Wörthersee
Tel.: (0463) 56 2 34/14
Fax: 0463) 56 2 34/20
E-Mail: post.landesarchiv@ktn.gv.at


Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen nach den Bestimmungen des K-BQAG:

Amt der Kärntner Landesregierung
Arnulfplatz 1
9021 Klagenfurt am Wörthersee

Authentifizierung und Signatur

Eine elektronische Unterfertigung der Unterlagen ist derzeit nicht vorgesehen

Rechtsbehelfe

Rechte von nicht berücksichtigten Bewerbern gem. § 10 K-OG (sinngemäße Anwendung - auszugsweise):

  1. Ein Bewerber, der für die Aufnahme in den Landesdienst nicht in Betracht kommt, hat binnen drei Tagen nach Erhalt dieser Information (§ 8 Abs 6 K-OG) die Möglichkeit, von der Landesregierung Information zu begehren,
    1. wie er in den einzelnen Verfahrensschritten beurteilt wurde und - soweit dies aus den Unterlagen nachvollziehbar hervorgeht - die Begründung für die Benotung;
    2. über seinen Durchschnittswert;
    3. an welche Stelle der Bewerber auf Grund seines Durchschnittswertes gereiht wurde.
  2. Die Landesregierung hat Fragen nach Abs. 1 längstens innerhalb einer Woche nach ihrem Einlangen nachweislich zu beantworten.
  3. Beträgt der Durchschnittswert eines Bewerbers, der Informationen nach Abs .1 begehrt, mindestens 3, so hat er die Möglichkeit, von der Landesregierung binnen drei Tagen nach Erhalt einer Antwort nach Abs. 2 die amtswegige Überprüfung seiner Beurteilung zu begehren.
  4. Die Landesregierung hat auf Grund des Begehrens nach Abs. 3 die Überprüfung von Amts wegen durchzuführen. Hiebei ist zu überprüfen, ob rechnerische Unstimmigkeiten vorliegen, ob Beurteilungen einzelner Gutachter unbegründet erheblich von Beurteilungen anderer Gutachter abweichen und bei schriftlichen Arbeiten, ob die Beurteilung den festgelegten Beurteilungskriterien entspricht. Ist eine Überprüfung einer schriftlichen Arbeit nicht nachvollziehbar, hat die Landesregierung den Gutachter, dessen Bewertung nicht nachvollziehbar ist, aufzufordern, unverzüglich eine Darstellung zu geben, inwieweit die schriftliche Arbeit den Beurteilungskriterien entspricht.
[…]

     8. Die Maßnahmen nach Abs. 1 bis 6 begründen keine Parteistellung von Bewerbern

Hilfs- und Problemlösungsdienste

Für den Inhalt verantwortlich

Amt der Kärntner Landesregierung
Abteilung 14 – Kunst und Kultur
Burggasse 8
9021 Klagenfurt am Wörthersee

Letzte Aktualisierung

07.12.2020
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